Chronik

Die Kanuten hatten bis zum Anfang der 60 er Jahre ihr eigenes kleines Bootshaus mit Steg im Brunnenweg.

Durch den stetigen Zuwachs in der Abteilung mussten dringend Räumlichkeiten für weitere Boote geschaffen werden.

Der damalige Abteilungsleiter Kuno Lubowitz drängte daher auf den Bau eines neuen Bootshauses. Im November 1961 stellte man den ersten Antrag an die Stadt Preetz. Zunächst sollte das neue Gebäude hinter dem Fischer Schramm gebaut werden. Dies scheiterte – wie soll es sonst auch sein – an der Finanzierung der Auflagen. Auch der Plan, ein größeres Sportzentrum am Lanker See zu errichten, war nicht durchführbar. Schließlich einigte man sich auf die jetzige Anlage. Im Jahr 1965 wurde das Gelände von der Kirche in Erbpacht übernommen, ein Architekt mit der Planung beauftragt und der Vorstand bemühte sich in Zusammenarbeit mit der Kanuabteilung um die Beschaffung der erforderlichen Geldmittel. Endlich – im Februar 1968 – konnte mit dem Bau der Boothalle begonnen werden und bereits Ende Mai zogen die ersten Boote in das neue Bootshaus ein. Der Bau des Anlegesteges gestaltete sich schwieriger als zuerst vermutet. Wegen der Untergrundverhältnisse sollten die erforderlichen Baggerarbeiten laut einiger Firmen nicht durchgeführt werden können. Doch auch hier fand sich ein Idealist – der Bauunternehmer Kurt Fröhlich – übernahm schließlich diese Aufgabe. In Zusammenarbeit mit dem Pionierbattaillon 6 aus Plön wurde dann der Brückenbau in 1969 vollendet. Gleichzeitig begann man mit dem Bau des Klubheimes und der sanitären Anlagen. Im November 1970 war es dann endlich so weit: Die gesamte Anlage konnte an die Kanuten übergeben werden.