Aus für VL-Damen – zwei weitere Niederlagen besiegeln den Abstieg

von Bettina Poppe

Vom letzten Spieltag gab es keinen Bericht. Die leise Hoffnung war, nach einem Erfolg gegen KTV endlich etwas Positives berichten zu können, die Niederlage gegen Kaltenkirchen einfach vergessen zu machen. Nun hat es die Preetzerinnen allerdings mit voller Wucht erwischt: wieder verloren, und eines der letzten machbaren „Opfer“, Heide, gewinnt unerwartet gegen Eutin. Schnell ist ausgerechnet: selbst wenn Heide noch alle Spiele verliert und Preetz alle gewinnt, steht Heide besser da – durch ein deutlich besseres Satzverhältnis! Also Schluss mit Verbandsliga, es gibt keinen Endspurt mehr für Preetz!

Nun heißt es also nach vorne schauen und für die nächste Saison planen. Allerdings waren die letzten Spiele auch schon auf die kommende Saison – egal ob Verbands- oder Landesliga – ausgerichtet. Verstärkt wurden die jungen Spielerinnen eingesetzt, um Spielpraxis vor allem auch in Stresssituationen zu bekommen. So spielte Mona Klaunig beim Spiel gegen den Tabellenzweiten Kaltenkirchen komplett durch, musste gute und schlechte Spielphasen durchstehen und versuchen, die Mitspielerinnen durchs Spiel zu führen. Vielfach konnte Mona ihre Mitspielerinnen effektiv und erfolgbringend einsetzen. Allerdings nutzten die Kaltenkirchenerinnen die Phasen der Unkonzentriertheit konsequent aus, was schlussendlich zu deren Sieg führte, obwohl durch gezielte Preetzer Aufschläge der flexible Spielaufbau empfindlich gestört werden konnte. Preetz verlor die Begegnung gegen Kaltenkirchen mit 16:25, 18:25 und 19:25.

Gegen KTV gab es zunächst einen guten Start. Im Verlauf des Spiels wurde die Eigenfehlerquote der Preetzerinnen allerdings immer größer. Sichtprobleme durch die Sonne sowie Sichtblock steuerten nicht gerade zu einer sicheren Annahme bei, selbst Dankebälle mussten von Stellerin Patricia Sprunk-Hansen weit erlaufen werden. KTV wehrte sich allerdings auch heftigst und hatte einen krachenden Angriff. Im dritten Satz sah es beinahe so aus, als ob Preetz den Satz trotz mehrerer Punkte Rückstand nach einer Aufholjagd bis zum 23:24 noch holen könnte; dann vernichtete allerdings ein Blockabpraller alle Hoffnungen.

Es spielten: Britta Hansen, Jördis Keller, Mona Klaunig, Ina Lindemeier, Marike Neumann, Bettina Poppe, Karolin Saß, Patricia Sprunk-Hansen.

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