Erfolgserlebnis für VL-Damen beim Pokal

von Bettina Poppe

Ein Highlight in der bisherigen Saison war das Pokalturnier am vergangenen Wochenende in Kiel. Dabei standen die Signale eigentlich eher auf rot: gerade mal sechs Spielerinnen standen für Samstag zur Verfügung, wobei Britta auch noch vorzeitig los musste. Als Retter in der Not erwies sich Janina Hörmann aus der Jugend/2.Damenmannschaft, die sich donnerstags spontan bereit erklärte, die 1.Damen zu verstärken und vor eventuellen Sanktionen wegen Nichtantretens zu bewahren.

Grundsätzlich ging das gesamte Team davon aus, dass man nur am Sonnabend antreten würde, da sich nur die Gruppenersten für die Finalspiele am Sonntag qualifizierten. Daher hatte Susanne auch guten Mutes zum sonntäglichen Geburtstagsbrunch eingeladen – wer dachte schon an einen Gruppensieg!

Preetz machte sich noch keine Sorgen, als das erste Spiel gegen den Eckernförder MTV2 deutlich mit 2:0 gewonnen wurde. Erst Mitte der zweiten Begegnung kamen die ersten Ahnungen, und in einer Auszeit wurde kurz besprochen, wer denn überhaupt Sonntag antreten könnte. Der Spielfluss war danach trotz genügend Zusagen dahin, der Satz wurde unnötig abgegeben. Dafür fiel dann der Tiebreak mit 15:4 wieder deutlich aus; jetzt war der Siegeswille der Preetzerinnen erst recht erwacht, und zwar so stark, dass in der letzten Begegnung selbst Eutin mit 2:0 besiegt wurde! Einen ordentlichen Beitrag hierzu leistete Janina, die unerschrocken drauflosspielte und so manchen Ball beim Gegner versenkte. Außerdem kamen die gegnerischen Mannschaften durch die durchgehend druckvollen, alternativ sauber platzierten Angaben der Preetzerinnen kaum zum Spielaufbau. Und damit war es am Ende geschehen: Preetz war Gruppenerster und hatte sich für die Finalrunde am Sonntag qualifiziert.

Zum Glück stieß Preetz gleich in der ersten Begegnung am Sonntag auf den Regionalligisten und Pokalanwärter FT Adler Kiel – so war der Brunch bei Susanne gerettet! Und locker aufspielen konnte man eh, denn von einem Preetzer Satzgewinn ging keiner aus, zumal jetzt nur noch sechs Spielerinnen (mit Janina) zur Verfügung standen. Die selbst gesetzten Vorgaben konnten erfüllt werden: im ersten Satz zweistellig (11 Punkte), im zweiten Satz angestrebte 15 Punkte – wow! Regelrecht bejubelt wurde ein direkt ins gegnerische Feld geknallter Angriff von Janina – Wahnsinn, wie unerschrocken und selbstbewusst sie sich dem Regionalligisten gegenüber zeigte.

Nach dem Ausscheiden (Sonntag galt das k.o.-System) machte sich die Mannschaft schleunigst auf den Weg zum Brunch in Klausdorf und genoss dort die gute Stimmung und die Erfahrung, doch noch gewinnen zu können...

es spielten: Karolin Saß, Britta Hansen, Janina Hörmann, Petra Zimmermann, Patricia Sprunk-Hansen, Ina Lindemeier, Bettina Poppe.

P.S. FT Adler Kiel gewann im Endspiel gegen den Wiker SV und wurde damit Pokalsieger.

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