Halbzeit

von Jan Manneck (1. Herren)

PSV Eutin 2 - Preetzer TSV 1 1:3 / 68:94 (25:19, 17:25, 17:25, 9:25)
SV Sülfeld - Preetzer TSV 1 3:0 / 75:51 (25:18, 25:16, 25:17)

Es ist Winterpause. Der letzte Spieltag in Eutin hat den ersten Herren noch einmal verdeutlicht, was ihnen im bisherigen Saisonverlauf gefehlt hat: Konstantes Spiel, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive.

Gerade das Spiel gegen Sülfeld hat gezeigt, dass es immer noch in der Offensive der PTSV-Mannschaft hakt, vor allem dann, wenn die gegnerische Abwehr resolut zu Werke geht. Doch der Reihe nach.

Der Gastgeber PSV Eutin erwischte eigentlich einen guten Start gegen Sülfeld, musste sich dann aber der Erfahrenheit der Sülfelder beugen und gab letztlich erwartungsgemäß 2 Punkte ab.

Die Herren der ersten PTSV Mannschaft kamen nur schwerlich in die Gänge. Der Frech- und Keckheit der Eutiner war eine recht verschlafen wirkende aber eigentlich eingespielte PTSV-Mannschaft zunächst nicht gewachsen. Nur schwerlich fanden die Angriffe den Weg ins Ziel. In puncto Aggressivität fehlte den Preetzern einfach noch das letzten Quäntchen, Körnchen und auch der Mut, um den Eutinern diesen Satz noch abzunehmen. Das änderte sich mit dem zweiten Satz. Trainer Dirk Neumann behielt die Startaufstellung bei, die sich nun aber mehr reinhängte, defensiv wie offensiv sicherer und damit effizienter wurde. So drehten die Preetzer den Spieß um, zumal die Eutiner sich durch ihr Wechselspiel selbst aus dem Tritt brachten. Das nutzten die Preetzer aus und sorgten letztlich für einen souveränen Punktgewinn im dritten Satz. Es wurde einmal gewechselt, was aber an der Effizienz wenig änderte. Im vierten Satz steckten die Eutiner auf, sie hatten dem Spiel der Preetzer nichts mehr entgegen zu setzen. Die PTSV-Mannschaft lernte aus diesem Spiel folgendes: Unterschätze auch junge Mannschaften nicht, die sind meist fitter als eine erfahrene.

Der SV Sülfeld konnte sowohl Erfahrung als auch Fitness in die Waagschale werfen, was den Preetzern zum Verhängnis wurde. Im ersten Satz legten sie wie die Feuerwehr los, verloren aber den Faden und damit das Spiel. Die Angriffe fanden nicht den Weg ins Feld sondern entweder über den Block ins Aus, oder in den Block ins eigene Feld. Die Abwehr der Preetzer war nicht mehr so sattelfest und hatte ebenso Konzentrationsprobleme, was sich gegen routinierte und favorisierte Sülfelder rächte. Routiniert legten die Sülfelder die Angriffe direkt hinter den Block, was zu keinem Zeitpunkt des Spiels von den Preetzern unterbunden werden konnte und letztlich auch ein Knackpunkt war, weshalb die Preetzer dieses Spiel verloren.

Zur Halbzeit der Saison liegt der PTSV auf einem hervorragenden 3.Platz, führt ein dichtgedrängtes Mittelfeld an. Nach einem holprigen Saisonstart gegen Wattenbek und Rangenberg stabilisierten sich die Preetzer und errangen nach einem 4:0 Wochenende kurzzeitig den zweiten Platz in der Tabelle, den sie aber nach mehr oder weniger ausgeglichenen Wochenenden an Sülfeld verloren. Jetzt beträgt der Abstand zur Spitze 4 Punkte, womit der Aufstieg so gut wie abzuhaken ist. Dennoch können die Preetzer in dieser Saison noch eine gute Rolle in der Liga spielen, wenn sie sich stabilisieren und in dem einen oder anderen Moment wacher sind, als es bisher der Fall war.

Auf eine gute zweite Saisonhälfte. Landet gut im neuen Jahr.

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