Nervosität konnte nicht abgelegt werden

von Siegfried Hansen (Trainer 1. Damen)

PTSV1 : PSV Eutin 1:3 (25:19,17:25, 21:25, 17:25) Spielzeit: 83 Minuten
PTSV1 : TSV Neustadt 1:3 (16:25, 25:23, 21:25, 9:25) Spielzeit: 90 Minuten

Zwei gewonnene Sätze und das Gefühl phasenweise mithalten zu können, kann als positive Bilanz aus dem ersten Spieltag gezogen werden.

Im ersten Spiel traf der PTSV auf einen alten Bekannten, den PSV Eutin. Die Nervosität bei den Preetzerinnen war allerdings bei allen zu spüren und schnell lag das Team mit 0:4 und 4:11 zurück. Langsam fanden die Damen aber ihren Rhythmus und kämpften sich heran, und konnten den 1.Satz noch relativ deutlich nach einem 15:15-Zwischenstand mit 25:19 für sich entscheiden. Zunächst verlief der weitere Spielverlauf auch ganz im Sinne der Preetzerinnen, wie erwartet konnte man sich nicht deutlich absetzen, spielte aber auf Augenhöhe mit (7:8, 11:13). Im weiteren Verlauf des Satzes zeigte sich aber der Unterschied zur Landesliga deutlich, denn die Eutinerinnen behielten ihren Druck in den Aufschlägen und im Angriff bei, verstärkten diesen sogar und ließen sich durch einige Fehlaktionen nicht aus dem Tritt bringen, während bei den Schusterstädterinnen der Faden riss. Schnell erspielten sich die Eutinerinnen einen Vorsprung, der auch nicht wieder aufgeholt werden konnte und der Satz ging mit 17:25 nach Eutin. Die beide letzten Sätze verliefen nach dem gleichen Muster, erst spielten die Preetzer Damen gut mit (11:21 -> 21:25 bzw. 16:13, 17:16 -> 17:25), konnten allerdings zum Ende nicht selber den Druck aufrecht halten und die Eigenfehlerquote erhöhte sich. Deutlich war auch sehen, dass die Mannschaft noch nicht eingespielt ist.

Nach dem anstrengenden ersten Spiel trafen die Preetzerinnen nun auf den TSV Neustadt. Auch hier zeigte sich das gleiche Bild wie im ersten Spiel; zunächst spielte das Team gut mit, zur Satzmitte verhinderten kleine Fehler den direkten Anschluss, der Druck konnte dann nicht verstärkt werden und die Sätze musste man leider verloren geben. Allein im 2. Satz war es den Schusterstädterinnen möglich, ihren Spielrhythmus beizubehalten und sie gewannen diesen knapp mit 25:23.

Auffälligste Spielerin war über die gesamte Spielzeit Bettina Poppe, die sich im Angriff wie auch in Annahme und Abwehr in bester Spiellaune zeigte und zur besten Akteurin bei den Preetzerinnen wurde. So konnten Sina Haberland und Janina Hörmann erste Minuten Verbandsligaluft schnuppern und mit Wenke Mickley, Neuzugang aus Hannover, eine neue Spielerin in den Reihen vom Preetzer TSV unter Wettkampfbedingungen eingesetzt werden.

Wir müssen lernen, die Nerven zu behalten und die Aufschläge, welche am Spieltag deutlich unter der bekannten Qualität lagen, wieder zu stabilisieren.

Spielerinnen: Yvonne Back, Karo Chouati, Sina Haberland, Janina Hörmann, Birga und Mona Klaunig, Wenke Mickley, Bettina Poppe, Kaja Rüter, Susanne Schmieden, Patricia Sprunk-Hansen, Anne Turnbull

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