„Spuren im Sand“

von Dirk Neumann (Beachwart)

Die Namen „U18-Ü48“, „Germany I“, „Bethiem“, „Bananarama“, „Bonnie&Clyde“, „Team Schlecht“, „Team Maschine“, „Die Besseren“, „Gnutzer Schmarotzer“ „Trave-Bulls“, Samstagssyndrom“, „Reserve“ und „Wossis“ muten schon etwas merkwürdig an. Aber es geht hier um Beachvolleyball, genauer gesagt das Beachturnier des PreetzerTSV auf der 4-Felder-Beachanlage.

Das Thema Gleichberechtigung spielte bei diesem Turnier keine Rolle. Ob Damen-, Herren- oder Mixed-Teams, alle Altersklassen waren zugelassen.

Und los ging es! 13 Mannschaften kämpften sich in 3er-Gruppen (eine 4er Gruppe) durch die Vorrunde. Danach wurde dann in 2 Spielrunden weitergespielt. Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe spielten in zwei Vierergruppen mit Überkreuzspielen und anschließendem Finale weiter.

Besonders überrascht haben die Trave-Bulls (Petra und Volker Hoppe), extra aus Travemünde angereist, die als Mixed-Team beweisen konnten, dass Harmonie und feine Technik wichtiger ist als geballte Kraft. Am Ende war Platz 4 in der ersten Spielrunde der verdiente Lohn. Gleich dahinter kam das einzige Damenteam, gespickt mit 2 Damen des Landesligameisters, ins Ziel (Yvi Back und Karolin Chouati).

Das Team „Germany I“ konnte seinem Namen fast gerecht werden. Als Generationenteam (Vater Ralf Harmuth/ Sohn Mats) waren nach dem überraschenden 3-Satzsieg gegen das „Bethiem“ (Timo Weber, Bernd Müller) erst im Endspiel gegen die „Wossis“ (Wessi Dirk Neumann und Ossi Carsten Jost) Schluss. Vermutlich hat das anstrengende Halbfinale zu viel Kraft gekostet.

Die Gruppendritten und -vierten bildeten in einer zweiten Runde eine 5er Gruppe, die getrennt jeder gegen jeden ihren Sieger ausspielten. Auch hier wurde hart um den Turniersieg gekämpft. Team Maschine (Timo Schramm, Niklas Mutzeck) setzte sich vor „Gnutzer Schmarotzer“ (Sören Göttsche/ Joschka Grunau) und „Reserve“ (Vater Jörg Poppe und Sohn Lasse) durch.

Fazit: Wie bei Beginn von der Turnierleitung angekündigt wurde Beachvolleyball satt versprochen und auch gehalten. Zum Ende des Turniers merkte man deutlich, dass der Sand, die Sonne, der Regen und die vielen Spiele ihre Spuren nicht nur im Sand hinterlassen haben.

Nächstes Jahr soll es mit hoffentlich noch mehr Mannschaften aus allen Bereichen weitergehen. Der Spielmodus mit Vorrunde und zwei getrennten Hauptrunden soll auf jeden Fall beibehalten werden.

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sie hielten bis zuletzt durch: Gruppenfoto nach der Siegerehrung

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