VL-Damen selbst beim Mitabsteiger ohne Sieg

von Bettina Poppe

Interessant war das Spiel allemal – aber die Rückrunde ging an den Gegner Adelby. Mit 2:3 Sätzen verloren die Preetzerinnen nach einem spannenden Spielverlauf (25:27, 12:25, 25:17, 28:26, 10:15).

Im ersten Satz führte Preetz immer mit zwei bis vier Punkten bis zum Spielstand von 20:18. Dann wurden auf einmal leichtere Angaben geschlagen, und prompt kam Adelby besser ins Spiel und überholte Preetz im Schlussspurt.

Im zweiten Satz stellte der Trainer die Mannschaft um, was allerdings zunächst keinen Erfolg brachte (12:25). Abstimmungsprobleme in der Annahme und zu einfache Angaben waren hier die Auslöser.

Trotz unveränderter Aufstellung lief im dritten Satz mit einem Mal alles ineinander. Trainer Siggi Hansen: „Dank einer sehr guten Annahme konnten die beiden Mittelangreiferinnen Bettina Poppe und Ina Lindemeier sehr gut eingesetzt werden. Vor allem war die Angriffsausbeute von Bettina Poppe nahe den 100%. Mit schnellen und knallharten Angriffen drückte sie den Sätzen 3 und 4 ihren Stempel auf.“

Auch im vierten Satz führten die Preetzerinnen stetig bis kurz vor dem Satzgewinn, als wieder einige Unaufmerksamkeiten die Damen aus Adelby heranbrachten. Allerdings diesmal ohne Erfolg - der Satz ging doch noch mit 28:26 an Preetz.

Die Nervosität zum Satzbeginn im Tiebreak zeigte sich in drei verschlagenen Ersten Angaben. Zusätzlich ließ die fehlende Einsatzbereitschaft in der Annahme die Adelbyerinnen gleich mit 8:4 in Führung gehen, was schlussendlich nicht mehr aufgeholt werden konnte.

Trainer Siggi Hansen nach Abschluss des Spieltages (und der Beobachtung dreier Landesliga-Teams in der Flensburger Sporthalle): „Als Resumé kann aber gesagt werden: wenn der Stamm der Mannschaft so in der kommenden Saison bestehen bleibt, werden die Damen aus Preetz durchaus eine Rolle um die ersten Plätze spielen können.“

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